Eindrücke und Bilder vom Olympus Photography Playground Wien 2015

October 05, 2015  •  Kommentar schreiben

Nachdem der Olympus Photography Playground Wien letztes Jahr ein voller Erfolg war und zahlreiche Besucher anlockte, fand er heuer zum zweiten Mal statt. Dieses Mal wurde er im Rahmen der Vienna Design Week, Österreichs größtem Designfestival, auf dem Areal der alten Ankerbrotfabrik im 10. Bezirk abgehalten.

Obwohl der heurige Fotografenspielplatz im Gegensatz zu dem des vergangenen Jahres deutlich geschrumpft war - es gab dieses Mal nur zwei Kunstinstallationen, eine Lightpainting-Station sowie ein Studio-Eck - tat dies dem Fotografier-Vergnügen keinen Abbruch. So wie bereits im letzten Jahr, konnte man sich auch heuer wieder kostenlos eine Olympus System-Kamera aus der PEN- oder der OM-D-Reihe ausleihen und bekam gratis eine SD-Speicherkarte dazu.

Die beiden durchaus interessanten & interaktiven Kunstinstallationen "Insideout" von Leigh Sachwitz (flora&faunavisions)/Sounddesign von Andi Toma (Mouse on Mars) und "Here Now" des irischen Graffiti-Künstlers MASER luden geradezu dazu ein, die verschiedenen Effekt-Filter und Kreativ-Funktionen, die die aktuellen Kameras von Olympus bieten, auszuprobieren. Bei "Insideout" bot sich u.a. die Erstellung eines Timelapse-Videos an, bei "Here Now" konnte man sich z.B. schön mit dem Color-Creator Effekt-Filter austoben.

 

Bilderschau vom Playground:

 

Timelapse-Video "Insideout":

 

Alles in allem hat es uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns bereits auf einen weiteren Olympus Photography Playground in Wien. :-)


Leica M Praxis-Workshop im Digitalstore Vienna

August 09, 2015  •  1 Kommentar

Ende Juli besuchte ich im Digitalstore Vienna einen von der Leica-Akademie organisierten zweitägigen Leica M Praxis-Workshop. Ich selbst besitze zwar keine Leica M, wollte aber immer schon mal wissen, wie es ist, mit dem Leica M-System zu fotografieren und vor allem was es mit der Faszination Leica auf sich hat.

Jedem Kursteilnehmer wurde zu Beginn des Workshops eine Leica M mit zwei Objektiven, einem Summarit-M 1:2,4/35mm ASPH und einem Summarit-M 1:2,4/75mm, einem elektronischen Aufstecksucher, zwei Akkus und eine Speicherkarte zur Verfügung gestellt. Daneben gab es noch die Möglichkeit, sich an einer großen Auswahl anderer Leica-Objektive zu bedienen. Da war so ziemlich alles da, was das Herz begehrt. Außerdem standen auch noch eine Leica M Monochrom sowie die neue Edelkompakte von Leica, die Leica Q, testweise zur Verfügung.

Der Workshop gliederte sich einen Theorieteil, in dem das Leica M-System vorgestellt wurde, in einen Praxisteil, der sich über beide Tage erstreckte und in einer abschließenden Bildpräsentation. Am Ende des Workshops durfte sich jeder der Teilnehmer neben der Speicherkarte mit den eigenen Aufnahmen auch ein großformatig ausgedrucktes Bild mit nach Hause nehmen.

Nach dem informativen Theorieteil gab es noch eine kleine Stärkung im Digitalstore, bevor wir Richtung Prater aufbrachen. Ich beschloss, auf den Komfort des elektronischen Suchers komplett zu verzichten, da ich einen solchen ja ohnehin von meinen Olympus OM-D Kameras her kenne und ausschließlich mit dem Messsucher zu arbeiten. Da man beim Leica M-System ohnehin nur manuell fokussieren kann, beschloss ich auf jegliche Automatik zu verzichten und Blende, Zeit und ISO wie anno dazumal manuell einzustellen.

In unmittelbarer Nähe des Praters wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Gebäude errichtet, die interessante Fotomotive darstellen. Wie zum Beispiel hier, beim OMV-Standort:

Auch am neuen WU-Campus befinden sich mehrere architektonisch interessante Gebäude. Einige davon sind hier zu sehen:

Über das von Zaha Hadid Architecture entworfene Library & Learning Center habe ich bereits im März des vergangenen Jahres hier berichtet.

Am Nachmittag gab's dann noch einen Abstecher in den Prater, bevor der erste Tag zu Ende ging:

Mein Eindruck nach einem Tag Fotografieren mit der Leica M war etwas zwiespältig: einerseits ermöglicht sie aufgrund ihres Bedienungskonzepts ein komplett anderes und vor allem entschleunigendes Gefühl des Fotografierens, andererseits hatte das mir zur Verfügung gestellte Exemplar einige Macken. So kam es im Laufe des Tages gleich zwei Mal vor, dass sich die Kamera plötzlich aufhängte und auf keinen weiteren Tastendruck mehr reagierte. Beim ersten Mal musste ich sogar den Akku heraus nehmen, weil sich die Kamera nicht mehr ausschalten ließ. Was mir erst später beim Betrachten der Bilder auf dem Computer aufgefallen ist, ist dass der Sensor verdreckt war und die Schmutzpartikel auf mehreren meiner Aufnahmen deutlich sichtbar waren. Das kannte ich bisher so nicht, da meine Olympus-Kameras eine bestens funktionierende Sensor-Reinigungsfunktion haben und ich deshalb noch nie einen Sensor reinigen (lassen) musste. Trotz alledem hat mir das Fotografieren mit der Leica M sehr viel Spaß gemacht.

Da meine Foto-Ausrüstung anlässlich meines 40. Geburtstags Zuwachs in Form einer Leica D-Lux bekam, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, die "Kleine" und die "Große" zum Vergleich mal nebeneinander zu stellen und abzulichten:

Hier noch ein Porträt von unserem Haus- und Hofkater Eddy, aufgenommen mit dem 75er Summarit:

Am zweiten Workshop-Tag ging es am Vormittag gleich zum Naschmarkt, wo es neben zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten viele interessante Fotomotive zu entdecken gibt:

Damit kein falscher Eindruck entsteht: die obenstehende Aufnahme ist nicht mit der Leica M Monochrom entstanden. Es handelt sich um eine herkömmliche Aufnahme in Farbe, die bei der Bearbeitung in Lightroom in Schwarz-Weiß umgewandelt wurde.

Um die Mittagszeit herum kehrten wir dann zum Digitalstore zurück, wo es nach einem gemeinsamen Mittagessen einen kurzen Vortrag über Capture One Pro 8 gab. Den krönenden Abschluss des Workshops stellte aber dann am Nachmittag die bereits eingangs erwähnte Bildpräsentation dar. Jeder Workshop-Teilnehmer hatte die Möglichkeit, eine kleine Auswahl seiner eigenen Bilder zu präsentieren. Da waren wirklich zahlreiche, grandiose Aufnahmen dabei!

An dieser Stelle möchte ich mich sowohl beim Team des Digitalstore, das den Workshop nach Wien geholt hat, als auch bei unserem engagierten Trainer Oliver Vogler für zwei lehrreiche und spannende Tage bedanken! :-)


Eine süße Geburtstagsüberraschung

March 03, 2015  •  Kommentar schreiben

Anlässlich meines 40. Geburtstags wurde ich von meinen Eltern und von meiner Frau mit einem besonders originellen Geschenk überrascht - dem neuesten Modell der Olympus OM-D-Reihe, der OM-D E-M1T(orte):

Olympus OM-D E-M1T(orte) - das 40er Jubiläumsmodell

Olympus OM-D E-M1T(orte) - das 40er Jubiläumsmodell

Olympus OM-D E-M1T(orte) - das 40er Jubiläumsmodell

 Neugierig wie ich bin, ging ich sofort daran, das neue Modell ausgiebig zu testen, wie man in unten stehendem Bild sehen kann:

Irgend etwas behinderte jedoch den Durchblick. Sowohl Sucher, als auch Display blieben dunkel. Daher entschloss ich mich, der Sache auf den Grund zu gehen und mal das Objektiv behutsam von der Kamera zu trennen:

Enttäuscht musste ich feststellen, dass das Abtrennen und Zerlegen des Objektivs nicht viel gebracht gebracht hat, wie in unten stehender Aufnahme unschwer zu erkennen ist:

Nun, wen wundert es angesichts dieser Sauerei noch, warum man keinen Durchblick durch den Sucher hatte. War doch alles mit einer süßen, braunen Masse verstopft! Wenn ich dieses Schweinderl erwische... na warte! Wie sollte ich denn da jemals an den besonders leistungsfähigen, hoch empfindlichen Marzipan-Sensor rankommen, geschweige denn an die qualitativ hochwertigen Zuckerlinsen mit den besonderen Abbildungs-Eigenschaften?

Stück für Stück nahm ich die Kamera weiter auseinander, jedoch vergebens wie man sehen kann:

Langsam drängte sich mir dann doch die Frage auf, ob die Kamera jemals wieder repariert werden kann oder nun ein kompletter Totalschaden ist:

Na ja, wie auch immer - die Torte hat uns allen sehr gut geschmeckt! :-)


Lightpainting mit Stahlwolle

January 18, 2015  •  2 Kommentare

Am Samstag Abend traf ich mich mit einigen Kollegen aus unserem Fotoclub, um in einem nahegelegenen Park ein paar experimentelle Lightpainting-Aufnahmen mit glühender Stahlwolle zu machen. Das Wetter war uns leider nicht so wohl gesonnen, weil es schon bald leicht zu regnen begann. Trotzdem tat dies dem Spaß, den wir dabei hatten, keinen Abbruch und schon nach kurzer Zeit hatten wir die ersten Aufnahmen im Kasten. Nach knappen zwei Stunden und zahlreichen Aufnahmen später verabschiedete ich mich schließlich von der Gruppe, weil es mir allmählich zu feucht und zu kalt wurde. Ich musste wieder einmal verblüfft feststellen, dass mein Foto-Equipment wetterresistenter ist, als der Fotograf der damit arbeitet. Daheim angekommen, wurde meine Ausrüstung zuerst einmal gründlich trocken gelegt, bevor ich mir bei einem wärmenden Ingwerwurzel-Tee das Resultat dieses Abends in Ruhe ansehen konnte. Eine kleine Auswahl meiner Aufnahmen möchte ich euch unten stehend präsentieren. An dieser Stelle möchte ich mich außerdem recht herzlich bei Anna & Elias für die tolle Idee und die gelungene Organisation dieser Veranstaltung bedanken! Es wird dies bestimmt nicht die letzte Foto-Session dieser Art gewesen sein...

 


Radio Wien-Lichterfest an der Alten Donau

July 29, 2014  •  Kommentar schreiben

Am vergangenen Samstag, dem 26.07.2014, besuchten wir gemeinsam mit Fotoclub-KollegInnen im Rahmen eines Fotospazierganges das mittlerweile alljährlich stattfindende Lichterfest an der Alten Donau, dessen krönender Abschluss ein Riesenfeuerwerk bildete. Um noch einen guten Platz am Ufer zu ergattern, trafen wir uns bereits vor Einbruch der Dunkelheit mit den KollegInnen. Die Wartezeit bis zum Beginn des Feuerwerks wurde uns mit Elisabeths köstlichem Marillenkuchen versüßt. Dank der genialen Live-Bulb Funktion meiner Olympus OM-D konnte ich zahlreiche, schöne Aufnahmen vom Feuerwerk einfangen und den Ausschuss erfreulich gering halten. Live-Bulb ermöglicht es dem Fotografen, während einer Langzeit-Aufnahme am Display zu beobachten, wie sich das Motiv entwickelt und im gewünschten Moment die Belichtung zu stoppen. Ein echt tolles Feature, das die Olympus-Ingenieure da für uns Fotografen entwickelt haben, wie ich finde! :-)

 

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